COVID-19 Überbrückungshilfen – STAND 01.02.21

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist demnächst möglich. Gleichzeitig wurde sie erweitert und aufgestockt. Außerdem gibt es nur noch ein einheitliches Kriterium für die Förderung: ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattungerhalten. Es gibt keine Differenzierung mehr nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.
  • Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro). Die Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
  • Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unternehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt bislang vorgesehenen 50.000 Euro für einen Fördermonat möglich.
  • Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt.
  • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops

Die Antragstellung ist ab Februar 2021 auf dieser Seite möglich. Die ersten Abschlagszahlungen erfolgen ebenfalls im Februar 2021.

Town Hall Call zur Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe

Am 16.02.2021 findet um 9:00 Uhr ein Townhall Call von der IHK Berlin, Berlin Partner sowie der Senatswirtschaftsverwaltung statt. In diesem gibt es einen Überblick über die Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe für Soloselbstständige. 

Unter anderem werden folgende Fragen behandelt:

  • Wer ist antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe III?
  • Welche Zugangskriterien müssen erfüllt sein?
  • Wie wird der Antrag gestellt?

 Wenn Sie daran teilnehmen möchten, können Sie sich hier anmelden.

Weiterbildungsprämie für Beschäftigte in Kurzarbeit

Beschäftige, die während ihrer Kurzarbeit an einer von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, erhalten bis zu 250 Euro pro Monat der Weiterbildung. Voraussetzung ist, dass die Beschäftigten vor der verbindlichen Anmeldung einen Antrag beim arbeitsmarktpolitischen Dienstleister des Landes Berlin, der zgs consult GmbH, stellen. Weitere Details zum Antragsverfahren erhalten Sie hier.

Die Pressemeldung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales können Sie hier lesen.

Bewerbungsstart „Vielfalt unternimmt – Berlin würdigt migrantische Unternehmen“

Zum zweiten Mal lobt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe den Preis „Vielfalt unternimmt – Berlin würdigt migrantische Unternehmen“ aus. Bis zum 22.03.2021 können sich Berliner Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund bewerben. Der Preis ist mit je 10.000 Euro dotiert und wird in drei Kategorien vergeben:

  •  Firmen, die seit fünf Jahren am Markt tätig sind und mehr als 30 Beschäftigte haben,
  • Firmen, die seit fünf Jahren am Markt sind und weniger als 30 Personen beschäftigen,
  • Gründerinnen und Gründer, die seit mindestens einem Jahr und weniger als fünf Jahre am Markt sind

Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen finden Sie unter: www.berlin.de/vielfalt-unternimmt.

Nachfolgend finden Sie die Links zur: